"SchmuckundHülle/jewelleryincase"

Ein Projekt der Gruppe Angewandte Kunst der GEDOK München, in dem sich jeweils eine Schmuckkünstlerin mit einer Künstlerin aus einem anderen Gewerk zusammengefunden hat, um Schmuck zu "Umhüllen".....

 

 

Hanni Weber & Maria Verburg

 

Bögen, Stäbchen, Kreise, Kügelchen, gereiht, geschichtet, gehäuft...Schmuckobjekte im Wachsausschmelzverfahren von

Hanni Weber, in Kästchen von Maria Verburg, die durch Form und Papierauswahl eine Art Austausch initiieren. Ein großer Auftritt für Schmuck wie Hülle .

 

Fotos:  Adam Löffler

 

"Handfest" AK Gedok München, H2 Museum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg


Kugeliges aus Kügelchen

 

 

Habe ich bisher in dieser speziellen Technik durch gezielte Überlagerungen und Überschneidungen üppige dreidimensionale Schmuckstücke hergestellt, so wollte ich diesmal ausprobieren, ob und bis zu welcher Größe ich gleichmäßige, kugelartige Hohlkörper aufbauen kann.

 

Wachs, wie ich es einsetze, ist in dieser Feinheit und Filigranität ein äußert sensibler Werkstoff, der ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl erfordert. Ich lote die Grenzen meiner handwerklichen Fähigkeiten im Umgang mit diesem Material und seiner Eigendynamik in Bezug auf Größe, Gewicht, Tragbarkeit und letztendlich Gießbarkeit der Arbeiten, die in einem Guss entstehen, voll aus.

 

Wichtig ist mir, den Schmuckstücken in ihrer „gewachsenen Fülle“, eine ausgeglichene, regelmäßige, in sich ruhende Form und Ordnung zu geben.

 

Ring „H eins“ und Ring „H zwei“ wirken durch die geschlossenen Hohlkörper in ihrer Üppigkeit sehr klar,

 

Ring „H drei“ und Brosche „H neun“ muten durch die Anordnung der leicht offenen bzw. fast geschlossenen Hohlformen mit dem Blick ins Innere mehr organisch an.

 

Brosche „H fünf “ stellt das Bindeglied dar.